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Glücklicherweise hielt die Wettervorhersage (starker Wind, Regen und kalt) nur zum Teil. Es war 3 Tage windig und nicht richtig warm, zum Glück blieb jedoch der Regen aus. Somit war das Golfspielen auch halbwegs zu genießen, fehlte nur noch der sportliche Erfolg. Wie schon obligatorisch war unser Team (v.l. , “Jungsenior” Christoph Potzmader, Andreas Kuba, Gerhard Pfiffinger, Wolfgang Buschenreithner, Peter Neubauer, Richard Semmelmeyer  - nicht am Foto Helmut Kantner, Christian Kunz) von der Papierform her, Abstiegskandidat Nr1. Noch dazu fehlte uns mit Günter Zehetner ein Stammspieler verletzungsbedingt. Aber diese Situation kannten wir ja schon aus den vergangenen Jahren.

Süssenbrunn, unser Gegner für Tag1 hatte gleich 5 Koreaner auf der Nennliste, 3 davon kamen dann auch gegen uns zum Einsatz. Wie ausgeglichen die Begegnung war zeigt die Tatsache, dass alle Matches zumindest über 16 Löcher gingen. Nach knappen Niederlagen im Vierer (Semmelmeyer/Potzmader) und dem 1.Single (Kunz) glaubte wir schon nicht mehr an einen Punktegewinn. Als dann jedoch überraschend eine Siegesmedlung vom 4.Single (Pfiffinger gegen einen der Koreaner mit HCP 2,9) kam und auch das 2. Single (Neubauer) an uns ging, war wieder alles offen. Und tatsächlich holten wir am letzten Loch im 3. Single (Buschenreithner) einen doch etwas überraschenden 3:2-Sieg gleich am ersten Tag. Dass das noch nicht den Klassenerhalt bedeutete war uns aber allen bewusst.

Keine Koreaner, dafür 6 kampfstarke Tiroler (Innsbruck-Igls) standen uns am 2.Tag gegenüber. Pfiffinger (1.Single) konnte seine Leistung vom Vortag nicht wiederholen und verlor relativ klar, wie auch Kuba das 3.Single. Somit mussten wir bei den restlichen 3 Spielen 2x gewinnen und einmal teilen, damit wir den Klassenerhalt schon sicheren hätten können. Alle 3 Begegnungen gingen über die volle Distanz. Leider konnte der Vierer (wieder Semmelmeyer/Potzmader) den Sack nach 2auf bei noch 3 Löcher zu gehen nicht zumachen und musste sich mit einer Teilung begnügen. Besser lief es im 3.Single. Buschenreithner verwertet einen 2m-Putt zum 1auf-Sieg. Somit lag es dieses Mal an Neubauer, die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Nach dem Abschlag am letzten Par3 sah die Sache auch recht gut für uns aus. Der Ball des Tirolers lag hinter einem Baum, der von Neubauer knapp vor dem Grün. Eine Referee-Entscheidung erlaubte dem Gegner jedoch einen Freedrop (grabendes Tier). Der Chip von Neubauer leider zu kurz, 2 Putt, damit auch nur ½ Punkt und wir mussten uns mit 2:3 geschlagen geben.

Damit war, wie schon das Jahr zuvor, am letzten Tag rein rechnerisch von Auf- bis Abstieg alles möglich. Bei einem Sieg gegen den GC Donau wäre der Aufstieg möglich, bei einer Niederlage schlechter als 2:3 der Abstieg wahrscheinlich.

Unsere Aufstellung am letzten Tag war grundsätzliche auf die Single ausgerichtet. Mit Kantner/Kuba hatten wir eher einen “Verlegenheitsvierer” nominiert. Es kam jedoch wieder einmal ganz anders. Schon frühzeitig mussten wir 2 Punkte in den Singles (Potzmader, Kunz) abgeben und wir standen einmal mehr mit dem Rücken zur Wand. Die restlichen 3 Matches gingen wieder über alle 18 Löcher. Dramatik pur am letzten Loch des Vierers. Die Gegner leisten sich einen 3-Putt (der 2. aus unter einem Meter) und wir kommen zu einem ersten Punkt durch unser unterschätztes Duo. Ähnlich knapp das 2.Single. Nach 2down bei noch 4 Löchern, bringt Buschenreithner mit 1auf den 2.Punkt ins Ziel. Somit sollte unseren Berechnungen nach, der Klassenerhalt gesichert sein. Jetzt jedoch könnten wir mit einem 3. Punkt auch noch den Aufstieg schaffen und bei Pfiffinger (4.Single) stand es all square vor dem letzten Loch. Nach einem verzogenen Abschlag und einer missglückten Vorlage mussten wir uns vom Gedanken an den Aufstieg wieder verabschieden. Wir hatten anscheinend das Glück in dieser Begegnung zur Genüge strapaziert. Das Loch, das 4.Single und das Match gegen den GC Donau gingen (2:3) verloren .

Der Computer spuckte uns letztendlich auf Platz 2 der Tabelle aus, damit konnten wir recht zufrieden sein.

Spannung pur und Einsatz bis zum letzten Putt, es war wieder richtig unterhaltsam. Danke an alle Spieler für den hervorragenden Teamgeist

Wolfgang Buschenreithner (Kaptain 50+)